Radikale Chirurgie

Unter der Hysterektomie versteht man eine chirurgische Entfernung der Gebärmutter, welche die am zweithäufigsten durchgeführte Operation bei prämenopausalen Frauen darstellt. (An erster Stelle steht der Kaiserschnitt). 

Die Endometriose ist für 18% dieser Verfahren verantwortlich, wobei diese Rate stark von der ethnischen Zugehörigkeit abhängig ist, z.B. mit der Mehrzahl der Endometriose verursachten Hysterektomien unter kaukasischen Frauen. 

Hierbei sollte angemerkt werden, dass eine Hysterektomie die Endometriose nicht zwingend heilt. 

Die Bestimmung des Hysterektomieausmaßes 

Wenn einmal die Entscheidung zu einer Hysterektomie getroffen wurde, sollte jede Patientin mit ihrem behandelnden Arzt besprechen, was alles entfernt wird. 

Die gängigen Wahlen sind: 

  • Totale Hysterektomie (Entfernung der Gebärmutter und des Gebärmutterhalses). 

    Wird nur die Gebärmutter entfernt, so besteht das gleiche Risiko für ein Endometrioserezidiv wie bei der konservativen Operation. 
     

  • Supracervikale Hysterektomie (die Entfernung der Gebärmutter unter Erhaltung des Gebärmutterhalses)  

    Dieses Verfahren wird bei 20% bis 25% der Fälle genutzt. 
     

  • Beidseitige Salpingo-Oophorektomie ( die Entfernung der Eierstöcke) 

    Sie kann gemeinsam mit der totalen oder der suprazervikalen Hysterektomie angewandt werden. 

    Sie stellt die einzige potentielle Heilungsmöglichkeit der Endometriose dar. 

    Für weitere Details über die Techniken und Fotos der gasfreien totalen und suprazervikalen Hysterektomie klicken Sie bitte auf das Spezialgebiet "Gebärmutterentfernung" und dort die "Ergebnisse"

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